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Tabula Smaragdina Quod est inferius, est sicut quod est superius (Das Untere ist wie das Obere, das Obere wie das Untere
[...] Diesen Satz bezeugt die Astrologie, insbesondere die Sternbilder-Astrologie in ihren wahren Aussagen. In der Astrologie ist es zur Perfektion gelangt, auf der Basis von Analogien den Weg von der Erde zum Himmel zu durchmessen. Analogien sind eine wunderbare Methode für den Intellekt, sich soweit wie möglich dem Geistigen anzunähern. Der Himmel ist, in einem Geburts-Horoskop dargestellt, tatsächlich ein Spiegel des persönlichen Menschen, bzw. umgekehrt: der Mensch ist ein Spiegel des Himmels. Die Analogien der Planeten und Sternbilder sind der Schlüssel zur Deutung. Ein Mensch, der die Astrologie versteht und nach Selbsterkenntnis sucht, kann mit Hilfe der Astrologie mehr über seine derzeitige Persönlichkeit, sein Ego, erfahren. Doch ist der Weg der Analogie immer ein Weg der Gedanken, des Verstandes, des Intellekts. Und dieser Intellekt wird in diesem Zusammenhang nicht überschritten. Es gibt Astrologen, die ihre Intuition zur Hilfe nehmen - doch hier wird die Astrologie dann völlig unkalkulierbar und wird zu einem willkürlichen und nicht mehr nachprüfbaren Deutungsverfahren, das seine Beweiskraft und Seriosität verliert. Im Arbeiten mit Analogien wird der Verstand bis zu seinen Grenzen ausgereizt, so sehr, dass sas Suchen in Analogien sich zu einer regelrechten Sucht entwickeln kann - das stellt dann auf dem sprirituellen Weg ein ganz spezielles, intellektuelles Hindernis dar. Der Weg zu Gott, zu Gottes-Erkenntnis und Gottes-Erfahrung ist nur möglich, wenn der Intellekt überschritten wird, bzw. sogar ganz schweigt. So gesehen ist die Astrologie ein wunderbares Spiel, ein Glasperlen-Spiel, das Neugierde weckt und Wissensdurst, das jedoch an seine Grenzen stoßen muss. Astrologie ist demnach kein Weg zu wirklicher und tiefer, innerer Gottes-Erkenntnis, sie ist kein spiritueller Weg. Sie enthält keine Anleitungen, keine Hinweise, keinen Weg, wie ein Adept weiter kommen könnte und bietet keine Hilfen, wie man sie beispielsweise im Yoga oder anderen Weisheits-Schulen finden kann. Zweierlei Menschen sind jeweils von der Astrologie betroffen: der Astrologe und der Klient, der Fragende. Für beide birgt die Astrologie - aus spiritueller Sicht - Gefahren. Für den Astrologen - wenn sie zur Befriedigung des eigenen Egos missbraucht wird. Das scheinbare Mehrwissen des Astrologen fördert Eigendünkel und alle schlechten Eigenschaften des Ego. Für den "Kunden", der dem Astrogen Fragen stellt, besteht die Gefahr, dass er die Eigenverantwortung für sein Leben an der Haustür des Astrologen abgibt und ihm die Fragen stellt, die er sich selbst stellen müßte. Astrologie ist dann sinnvoll, wenn sie mit größter Objektivität gebraucht und nicht überschätzt wird. Zukunftvoraussagen sind - im Sinne von dem, was wir über Gedankenwesen wissen - gefährlich und unseriös, denn sie fördern entweder Ängste oder Hoffnungen, die die Zukunft betreffen. Beide, Ängste wie Hoffnungen, besetzen dann unsere Seele und schränken unsere Entscheidungs-Freiheit ein. Mehr zum spirituellen Weg finden Sie auf dieser Seite: http://www.inne-sein.de/ |